Tierarztpraxis Jettingen -Jens Glauer-
Praxis in Wiesenstraße 1, 71131 Jettingen, Deutschland
In der Tierarztpraxis Jettingen steht das Wohl Ihrer tierischen Begleiter an erster Stelle. Das Team um Jens Glauer bietet eine fachkundige Betreuung für Haus- und Heimtiere sowie Pferde an, wobei ein einfühlsamer Umgang besonders geschätzt wird. Tierhalter loben vor allem die geduldige Art und die verständliche Beratung in einer angenehmen Praxisatmosphäre. Ob Routineuntersuchung oder medizinische Herausforderung, hier finden Vierbeiner eine vertrauensvolle Anlaufstelle.
Automatisiert erstellte Zusammenfassung auf Basis öffentlicher Informationen.Behandelte Tierarten
Kleintiere & Haustiere
- Frettchen
- Hunde
- Kaninchen
- Katzen
- Kleinnager
Groß- & Nutztiere
- Pferde
Medizinische Schwerpunkte und Spezialisierungen
- Allgemeinmedizin
- Chirurgie
- Innere Medizin
- Orthopädie
- Röntgen
- Ultraschall
- Zahnheilkunde
Öffnungszeiten
- Montag
- 10:00–12:0017:00–19:00
- Dienstag
- 10:00–12:0017:00–19:00
- Mittwoch
- 10:00–12:00
- Donnerstag
- 10:00–12:0017:00–19:00
- Freitag
- 10:00–12:00
- Samstag
- Geschlossen
- Sonntag
- Geschlossen
Gesprochene Sprachen
- 🇩🇪 Deutsch
Kontakt
- Website
- E-Mail
- Telefon
- Fax
Praxisstandort
Tierarztpraxis Jettingen -Jens Glauer-
Praxisstandort
Wiesenstraße 1
71131 Jettingen
Deutschland
Rezensionen
Mit Bestürzung und Verwunderung musst ich vor ein paar Tagen die Beurteilung von Herrn N.V. zu seinem Besuch an Weihnachten in meiner Praxis lesen. Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht und komme zu dem Schluss, dass es meine Pflicht ist hierauf mit ein paar Fakten zu antworten. Ich versuche dabei auf Emotionen zu verzichten. - Thema Dringlichkeit: Der Herr hatte mich morgens gegen 08:00 Uhr angerufen. Er war dann zur Untersuchung, ohne weitere Wartezeit um 09:00 Uhr im Behandlungsraum. Dies kann ich deshalb so genau sagen, da ich mit meinen Nachbarpraxen im Ringnotdienst immer ab 08:00 Uhr erst das Telefon vom Anrufbeantworter nehme. Ich war zu der Zeit noch zu Hause und brauche etwa 30min bis in die Praxis. Als erstes wurde dann eine Allgemeine Untersuchung durchgeführt und dann, da keine akute Gefahr fürs das Leben des Patienten bestand das Patientenaufnahme Formular zur Daten Erfassung ausgehändigt. Auf Grund dieser Fakten kann ich den Vorwurf der Missachtung der Dringlichkeit nicht verstehen - Telefon und PC wichtiger als Patient Hier handelt es sich um ein Notfalltelefon und leider war an dem Tag vor allem Morgens Hochbetrieb. Ich habe die weiteren Notfälle entsprechend zeitlich hinten angehängt. Kurze Zeit später hatte ich bereits meine Kollegin mit in die Praxis beordert, um mich zu Unterstützen, da an diesem Tag ein abarbeiten der Fälle alleine, wie sonst üblich, nicht möglich war. Insofern war ich am Anfang des Tages sicherlich unter Stress, überfordert aber nicht. Erst nach Abschluss meiner Untersuchung wurden die Daten im Computer vermerkt und die erhoben Befunde notiert. Anschließend dann, nach wiederholter Rücksprache, wurde die Abrechnung durchgeführt. - planloses Abtasten Um Schmerbereiche und Bereich mit reduzierter Nerventätigkeit festzustellen muss man vorsichtig abtasten, und den Druck entsprechend der Empfindlichkeit dann erst erhöhen. Die ganzen Befunden die Erhoben wurden kann ich hier aus Datenschutzgründen nicht auflisten. - fehlende Diagnose und uninspirierte Behandlung Ich hatte den Herrn mehrmals darüber aufgeklärt, dass ich hier vor Ort keine weiteren sinnvollen Untersuchungen anbieten kann, da man z.B. beim Röntgen weder Rückenmark, Bandscheiben oder Nerven sehen kann. Hier benötigt es eher eine MRT oder CT Untersuchung und ich deshalb dem Patienten erstmal eine entzündungshemmende und schmerzlinderede Behandlung angedeihen lassen kann. Das die weiterführenden Untersuchungen lieber Zeitnah angegangen werden sollten wurde ebenfalls angesprochen, Vielleicht hätte ich die Dringlichkeit noch besser zum Ausdruck bringen können. - Patienten einfach vom Tisch nehmen Wenn die Behandlung für mich abgeschlossen und entsprechendes besprochen ist, ist es für mich normal den Patienten vom Untersuchungstisch zu nehmen. Ersten reagieren viele Hunde auf dem Tisch anders als auf dem Boden und zweitens sind Hund doch meistens auf dem Boden und er wurde ja mit einer Decke getragen bzw abgelegt. - fehlende Empathie und Mitgefühl Von uns Tierärzten wird als erstes einmal eine fachliche Untersuchung und Behandlung gefordert sowie eine sachliche Aufklärung. In wie weit ich nun mehr Empathie oder weniger als meine Kollegen besitze kann ich nicht sagen. Wenn ich jedoch all die anderen Bewertungen ansehe, muss ich wohl doch entsprechendes Besitzen. Hier spielen aber immer beide Seiten, Arzt und Patient bzw Patientenbesitzer, zusammen. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte, zweifele ich jedoch stark daran, wie unmöglich ich mich bei diesem Notfall verhalten haben soll, und ich wohl den falschen Beruf habe. Entsprechend finde ich natürlich auch die Bewertung mit nur einem Stern mehr als fragwürdig. Dies muss jedoch jeder Leser für sich selbst entscheiden.
Wir haben den Notdienst bei Tierarztpraxis Jens Glauer mit unserem Kater in Anspruch genommen. Offiziell ging der Notdienst bis 22 Uhr. Ich habe um 21:55 Uhr angerufen und hatte etwa 16 Minuten Fahrzeit. Trotzdem wurden wir noch angenommen. Sehr nett, sympathisch und wirklich hilfsbereit. In so einer Situation gold wert und leider auch nicht mehr selbstverständlich. Vielen Dank dafür!
Das 1. Mal da gewesen und sehr sehr zufrieden. Meine Katze und ich haben uns gleich wohl gefühlt . Sympathischer, angenehmer Tierarzt, der uns alles toll erklärt hat. Prei ok. Wir kommen wieder 👍
Absolut zufrieden. Beide alten Hundemädels durften - als es leider soweit war - mit seiner Begleitung zuhause in ihrer gewohnten Umgebung einschlafen. Ich bin wirklich sehr dankbar dafür. Wir sind mit unserem neuen Hund selbstverständlich wieder bei Herrn Glauer und seinem wirklich netten und sympathischen Team!
Was ich an Weihnachten erleben musste, war kein normales Versagen – es war ein moralischer Totalausfall. Am 25.12. rief ich morgens im Notdienst an, weil mein Hund dringend Hilfe brauchte. Trotz Notdienst wurde ich abgefertigt und erst auf 9 Uhr vertröstet. Schon hier war klar: echte Dringlichkeit spielte keine Rolle. Ich erschien mit meinem 9-jährigen Labrador, der bereits schwerste neurologische Ausfälle hatte. Nach einer oberflächlichen, lustlosen Untersuchung und etwas planlosem Abtasten kam der lapidare Kommentar: Verdacht auf Bandscheibe. Keine weitere Diagnostik, keine Einschätzung der akuten Gefahr, keine klare Handlungsempfehlung. Zwei Spritzen, ein paar Tabletten – fertig. Schnell erledigt, schnell kassiert. Dann der Moment, der alles über diesen Menschen aussagt: Mein Hund war gelähmt. Er hatte starke Schmerzen, konnte sich nicht bewegen, war vollkommen hilflos. Und während ich in Panik und Sorge um sein Leben war, ging es diesem Arzt nicht um medizinische Hilfe – sondern darum, wie wir abrechnen. Es wurde ernsthaft darüber gesprochen, den gelähmten Hund auf den Boden zu legen, damit man „das Finanzielle regeln“ könne. Mehr Respektlosigkeit gegenüber einem leidenden Lebewesen ist kaum vorstellbar. Empathie? Nicht vorhanden. Mitgefühl? Nicht vorhanden. Professionelles Handeln? Ebenfalls nicht. Statt sich um den akuten Notfall zu kümmern, wirkte Herr Glauer permanent überfordert, abgelenkt, beschäftigt mit Telefon und Computer – aber nicht mit dem Tier, das vor ihm lag und dringend Hilfe brauchte. Ein verantwortungsvoller Tierarzt hätte sofort gehandelt und mich ohne jede Verzögerung in eine Tierklinik geschickt. Das wäre das absolute Minimum gewesen. Er tat es nicht. Zum Glück habe ich selbst Verantwortung übernommen und bin nur wenige Stunden später eigenständig in eine Tierklinik gefahren. Dort wurde mein Hund sofort als Notfall aufgenommen – genau so, wie es von Anfang an hätte geschehen müssen. Was bleibt, ist blanke Wut, tiefe Fassungslosigkeit und das Gefühl, an Weihnachten mit einem leidenden Tier völlig im Stich gelassen worden zu sein. Aus meiner persönlichen Sicht gehört einem Menschen, der im Notdienst Geld über Leben stellt, die tierärztliche Zulassung entzogen. Wer so arbeitet, sollte sich einen Beruf suchen, in dem man schnell und viel Geld verdienen kann, ohne dass dabei Lebewesen leiden oder sterben. So stelle ich mir einen Tierarzt nicht vor. So stelle ich mir einen Notdienst erst recht nicht vor. Und so etwas sollte niemand erleben müssen.