
Sicherheit bei Autofahrten
Sicherheit im Auto bedeutet, Haustiere auf jeder Fahrt zu sichern, ruhig zu halten und vor Verletzungen, Reisekrankheit und Überhitzung zu schützen.
Auch bekannt als Sicherer Transport von Haustieren im Auto, Haustier im Auto sichern, Sichere Autofahrt mit Hund und Katze, Tiertransport im Auto
Sicherheit im Auto bedeutet vor allem, die vier Hauptprobleme auf einer Fahrt zu verhindern: Reisekrankheit, Verletzungen, Überhitzung und Stress oder Angst. Es geht auch darum, alle anderen im Auto zu schützen. ADAC-Crashtests zeigen, dass ein 20 kg schwerer Hund bei 50 km/h bei einem Frontalaufprall mit einer Kraft von mehr als 500 kg auftrifft. Ein 35 kg schwerer Hund kann mit fast einer Tonne aufschlagen. Selbst ein 5 kg schwerer Hund kann mit rund 150 kg Kraft landen oder bei einem plötzlichen Ausweichmanöver in einen Kindersitz geschleudert werden. Die PDSA ergänzt, dass ungesicherte Haustiere die Person am Steuer regelmäßig ablenken, ob sie nun durch den Fahrgastraum laufen, in den Fußraum klettern oder die Sicht versperren.
Die sichersten Lösungen sind einfacher, als sie klingen. Katzen sollten in einer stabilen, gut belüfteten Transportbox reisen, die während der gesamten Fahrt geschlossen bleibt. Kleine Hunde fahren am besten in einer Box im hinteren Fußraum oder angeschnallt auf der Rückbank. Größere Hunde sollten auf der Rückbank mit einem crashgetesteten Geschirr fahren oder in einer Transportbox, die im Kofferraum gesichert ist. Ein Trenngitter im Kofferraum allein reicht nicht aus: Es verhindert zwar, dass ein Hund in den Fahrgastraum gelangt, aber ein ungesichertes Tier kann bei einem Unfall trotzdem gegen den Innenraum des Autos geschleudert werden.
Auch ein paar Gewohnheiten machen einen echten Unterschied. Füttere drei bis vier Stunden vor der Abfahrt eine leichte Mahlzeit, lege bei langen Fahrten mindestens alle zwei Stunden eine Pause ein, damit Hunde an der Leine laufen und trinken können, und halte die Köpfe im Fahrzeug, denn aufgewirbelte Fremdkörper können schwere Augenverletzungen verursachen und ein Hund kann herausfallen oder herausspringen. Ein Haustier auf dem Schoß zu halten ist keine sichere Lösung, denn ein Frontairbag kann ein Tier zerquetschen und niemand ist stark genug, es bei einer plötzlichen Bremsung festzuhalten. Lasse niemals ein Haustier in einem geparkten Auto zurück, auch nicht mit leicht geöffneten Fenstern, denn die AVMA weist darauf hin, dass die Innentemperatur innerhalb von Minuten stark ansteigt.
Manche Haustiere zeigen deutliche Anzeichen, dass ihnen die Fahrt zu viel wird. Achte auf Speicheln, Lippenlecken, unruhiges Umherlaufen, starkes Hecheln, Winseln und Erbrechen. Wenn du das bemerkst, kann eine Tierärztin oder ein Tierarzt helfen. Tierärztinnen und Tierärzte untersuchen Haustiere vor der Reise, aktualisieren die Daten im Mikrochip, stellen Gesundheitszeugnisse aus und können bei Tieren, denen das Reisen schwerfällt, Medikamente gegen Übelkeit wie Maropitant oder gegen Angst wie Gabapentin oder Trazodon verschreiben. Die AVMA und die AAHA raten von starken Beruhigungsmitteln oder Beruhigungsmitteln für Menschen ab, da sie das Gleichgewicht und die Fähigkeit eines Tieres, seine Körpertemperatur zu regulieren, beeinträchtigen können. Wenn du eine EU-Grenze überquerst, brauchen Hunde, Katzen und Frettchen außerdem einen lesbaren Mikrochip, eine gültige Tollwutimpfung und einen offiziellen EU-Heimtierausweis, der von einer Tierärztin oder einem Tierarzt ausgestellt wurde.